MOUNTAINBIKE

 

Das Mountainbike ist durch eine Gruppe Hippies entstanden zu denen unter anderem JOE BREEZE, GARRY FISHER, CHARLES KELLY und TOM RITCHEY gehörten. 

 

Sie sind regelmässig den TAMALPAIS auf alten umgebauten SCHWINN CRUISERN hinunter gefahren die ihnen mit den unter anderem restlos überforderten Rücktrittbremsen immer wieder auseinandergebrochen sind.

 

JOE BREEZE ist derjenige der dann ein Rad gebaut hatte welches den Beanspruchungen stand gehalten hatte. 

 

Somit entstand im September 1977 das BREEZE No.1. 

 

Mit jenem im ersten Stadium genannten BREEZER ist er allen davongefahren und ein jeder wollte ein solches BREEZE. Die ersten 10 Räder die zuerst simpel als BREEZER betitelt wurden hatte er im AKKORD hergestellt, waren bald gebaut und an den Mann gebracht. 

 

Die ersten 10 Räder hatten wie im Bild gezeigt eine zusätzliche Verstrebung vom Steuerrohr zur Hinterachse – bald hatte BREEZE aber die Idee das Unterrohr einfach dicker und den Rahmen dadurch leichter und stabiler gestaltet. Mit dieser Überlegung hatte er knapp ein halbes Kilo und zehn Schweissnähte gespart.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das Geschäft boomte, der Markt wurde größer und umkämpfter. Joes ärgster Repack-Kontrahent Gary Fisher wurde auch außerhalb der Rennstrecke zum Gegner.

 

Fisher gründete 1979 zusammen mit Tom Ritchey und Charles Kelly die Firma MountainBikes. “Von da an entbrannte der Wettstreit. Wir wollten alle das beste Produkt auf den Markt bringen.” Die Nachfrage nach Mountainbikes stieg gewaltig. Die kleinen Hinterhofschmieden verwandelten sich in große Fabriken, aus Hippies wurden Millionäre. 

 

Bis in die Neunziger produzierte und verkaufte Breeze seine Breezer nach Nordamerika, Europa und Japan. 1998 hörte er plötzlich auf, Mountainbikes zu bauen. “Es war Zeit, den nächsten Schritt zu machen. Die Leute sollten ihre Fahrräder öfter benutzen, auch im Alltag.” Also widmete er sich seiner ursprünglichen Leidenschaft: den Citybikes. Bis heute baut Joe Breeze seine Breezer, alltagstaugliche Fahrräder, echte Alternativen zum Auto. Dabei kommen ihm die steigenden Benzinpreise entgegen: “2008 war unser bestes Jahr.” 

 

Breeze hat seine Firma bisher immer selbst geleitet, da blieb wenig Zeit für neue Ideen. Jetzt hat er Breezer Bikes verkauft und kann sich nun wieder voll und ganz auf das konzentrieren, was er am liebsten tut: Fahrräder entwickeln. Vor Kurzem hat er angekündigt, 2009 wieder neue Mountainbikes zu entwerfen – er ist eben immer noch ein alter Repack-Racer.

 

Selbstdarstellung im Stile eines Gary Fisher war nie etwas für Joe Breeze. Er hat eine Vision. Eine Vision von einer besseren Welt voller Fahrräder. 

 

Auch wenn auf der nächsten Bike-Messe Gary Fisher wieder glitzern wird - die Kenner der Szene huldigen einen anderen – JOE BREEZE

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